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Nicht zu vergessen

Wenn Sie einem Tier verantwortlich ein sicheres Zuhause geben möchten, richten Sie bitte Ihren Blick IMMER zunächst auf Tiere, die ein SERIÖSER Tierschutzverein bereit hält, in Ihrer Nähe oder wo auch immer.
Vermeiden Sie alle Bezugsquellen, die zu einer Vermehrung aus wirtschaftlichen Interessen beitragen und damit das Tierelend nur noch erhöhen. Ein vermeintliches Schnäppchen kann Ihnen viel Leid bescheren und bedenken Sie, dass Sie sich ggf. an einer Geschäftemacherei mit schützenswerten Lebewesen mitschuldig machen würden. Unsere Tiere sind keine Ware!



Was uns dabei bewegt

Wir wissen, dass es um den Tierschutz in allen europäischen Ländern [82 KB] nicht gleichermaßen gut bestellt ist, es versucht wird, dies durch Initiativen [202 KB] positiv zu verändern. Aber wieder zeigte sich leider noch kein ausreichendes Interesse. Die für einen Gesetzentwurf im EU-Parlament erforderlichen 50% Unterschriften der 785 Abgeordneten, nämlich 393 Unterschriften, wurden nicht geleistet - es wurden nur 294 erreicht :-( Auch in Spanien, wo wir zu Hause sind, ist noch vieles, vieles zu verbessern gibt, um ein anerkanntes Niveau zu erreichen, das unseren Mitgeschöpfen gerecht wird.

Insofern richten wir unsere Arbeit auf die Veränderung der Situation hier vor unserer Haustür und bemühen uns durch Aufklärungen auf der Straße, durch unsere Präsenz im hiesigen Regionalfernsehen, durch Kontakte mit den Behörden und Projekte aber leider auch mittels Denunziationen von Missständen, die bestehenden Defizite zu einem Besseren zu verändern. Und vor allem etwas in den Köpfen zu bewirken.

Und leider ist es so, dass trotz vieler Lippenbekenntnisse [18 KB] , nicht der Wille da ist, an der Wurzel der Übel anzusetzen sondern stets versucht wird, sich kostengünstigst nur eingetretener Mängelabwehr zuzuwenden und die Tiere dann einzufangen/einzuziehen und zu töten. Das müssen wir auch bei Denunziationen berücksichtigen, um einen noch größeren Schaden vom Tier abzuwenden.

In der Information zu Straßentierproblematik und Lösungen [408 KB] propagiert der Deutsche Tierschutzbund, nach einleitender richtiger Feststellung der Gegebenheiten, das Projekt Fangen-Kastrieren-Freilassen. Das macht natürlich nur dort Sinn, wo die Hunde weiterhin freilaufend akzeptiert sind. Hier wird aber dann trotzdem weggefangen und getötet. Deshalb kann der Ansatz nur sein, nicht zu töten und dann den gewaltigen Anfall deutlich zu erkennen, der zu einer wirklichen, tiefgreifenden Aktivität der Ordgnungsverantwortlichen und Kontrolle der Verursacher führen muss - unter Tierschutzgesichtspunkten. Wenn aber der Wille nicht da ist, kann man alles vergessen.

All dies sind mühselige kleine Schritte, denn nicht alle sind bereit auch ihr Handeln an der Verantwortung zu orientieren, welche ihnen als intelligente "Krone der Schöpfung" zukäme.

Wir wissen, dass wir selbst, wenn wir diesen gesellschaftlichen Anspruch vertreten, uns auch vorbildlich gegenüber denen zu verhalten haben, für deren Schutz wir einzutreten vorgeben. Und das erwarten wir von allen, die sich uns verbunden fühlen und sagen, dass ihnen Tierschutz am Herzen läge.

Und weil es da keinen Kompromiss geben kann, helfen wir den betroffenen Kreaturen, die unseren Weg kreuzen und die unserer Hilfe in diesem Sinne bedürfen natürlich auch jetzt und nicht später einmal.

Deshalb kann es für uns auch keine zuständigen Verwaltungsbezirke oder nationale Grenzen geben, wenn sich eine vertrauenswürdige Hilfestellung anbietet - eine Europäische Gemeinschaft für alle Europäer.

Helfen Sie aber mit, wo immer Sie können, durch politische Einflussnahme zu gleichen und nachaltigen Tierschutzbedingungen zumindest in den europäischen Ländern zu kommen, um grenzüberschreitende Hilfe für Tiere in Not vermeiden zu helfen.
Vereinbarungen auf kleinstem gemeinsamen Nenner mit Ausnahmeregelungen zum Schutz bestehender traditoneller Gegebenheiten führen nicht zu einer ausreichenden Lösung.


Nachdenklich

Deutsche sind große Tierfreunde - Umfrage: Die meisten Männer und Frauen sagen von sich selbst, sie seien "sehr tierlieb"

Baierbrunn (ots) - Die Deutschen haben ein großes Herz für Tiere. Acht von zehn Bundesbürgern (80,8 %) bezeichnen sich selbst als "sehr tierlieb". Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau". Die meisten Tierfreunde fühlen sich in ihrer Heimat auch sehr gut aufgehoben: Fast drei Viertel der Befragten (72,3 %) betonen, Deutschland sei ein tierfreundliches Land. Nur knapp zwei von zehn Männern und Frauen (19,3 %) mögen Tiere nicht besonders und würden sich auch auf keinen Fall ein eigenes Haustier zulegen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2137 Männern und Frauen ab 14 Jahren.

Na ja, sich selbst als "sehr tierlieb" zu sehen und so zu bezeichnen sind eben Lippenbekenntnisse. Leicht gesagt und noch nicht getan. Aber immerhin, das muss man ja nicht so negativ sehen. Aber es bleibt leider ein kritischer Punkt, einige der restlichen 19,3%, die Tiere nicht besonders mögen, bereiten eben oft 80 % der Probleme, denen wir uns annehmen müssen…
Aber so ist das, wenige Destruktive machen immer am meisten von sich reden.



Händler und Gauner mögen uns fernbleiben!

Leider gibt es das auch. Unter dem Namen des Tierschutzes werden, häufig mit herzzereißenden Geschichten über das Elend und den nahenden Tod begleitet, Tiere zur Adoption angeboten, bei denen weder die gesetzlichen noch gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt werden, noch eine verlässliche Information und Abwicklung der Übergabe gegeben sind. So ist dabei das Interesse auf einen Verdienst unter größtmöglicher Minimierung der eigenen Kosten gerichtet und die Tierhilfe ist nur Mittel zum Zweck. Dabei sind häufig Angebote aus Ländern mit einem niedrigem Kostenniveau besonders lukrativ und es werden gern Tiere bevorzugt, die, wie z.B. Welpen [17 KB] , einen schnellen Absatzerfolg versprechen.

Lassen Sie sich nicht durch Mitleid oder in Erwartung eines Schnäppchens verführen, dieses Tun zu unterstützen, das schadet dem seriösen Tierschutz und letztlich allen bedrohten Tieren.

Wir richten unsere Arbeit darauf, allen in Not geratenen Geschöpfen unsere Hilfe zu geben. Und wenn wir sie als Haustiere auch wieder in ein Zuhause eingliedern möchten, wissen wir auch, dass wir einem "Markt" gegenüberstehen, der häufig anderen, sehr individuellen Bewertungsmaßstäben folgt und geschundenen Kreaturen weniger Chancen einräumt. Deshalb achten wir aber auch darauf, ob bei der Wahl auch das Herz mitspricht.

Wenn Sie ein Tier aufnehmen und ihm eine bessere Zukunft geben wollen, vergewissern Sie sich immer über den absolut verläßlichen Kontakt.


Sie müssen erwarten können,

dass Sie wahrheitsgemäß alle Angaben zum Tier vor Übernahme erhalten, wie Herkunft, Verhaltensweise und körperliche und gesundheitliche Beschaffenheit. Dazu gehören alle Nachweise, Chip, EU-Ausweis, tierärztliche Untersuchungen, Behandlungen und deren Eintragungen.
dass Ihnen Aufschluß über den getätigten Kostenaufwand gegeben wird und Ihnen eine Zahlung immer berechtigt quittiert werden kann.
Seriöse Tierschutzvereine geben ein Tier immer nur mit einem Schutzvertrag ab, der neben den Vertragsbedingungen zum Schutz des Tieres auch den jederzeit erreichbaren, autorisierten Vertragspartner enthält, der immer für Sie ansprechbar ist.
Und bedenken Sie, man informiert sich auch über die Bedingungen bei Ihnen vor Abgabe, damit eine Fehleinschätzung zum beiderseitigen Nutzen vermieden wird.