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KEINE HALBEN SACHEN

Alles will gut überlegt sein




 

Wir freuen uns natürlich sehr. wenn Sie Interesse an unserer Tierhilfe und unseren Hunden oder Katzen haben. Aber im Vorfeld einer weitreichenden Entscheidung für ein ganzes Tierleben, sehen wir uns immer dafür mitverantwortlich, ein gutes und langfristiges Miteinander zwischen unseren Schützlingen und ihren neuen Familien zu gestalten.

Manchmal, besonders wen man noch kein Haustier hatte, dann kann man sich auch über die Bedürfnisse täuschen, die ein Tier im ständigen Miteinander hat.
Auch wenn Sie ein altes Tier, vielleicht mit einem Handikap, aufnehmen möchten, müssen Sie sich Ihrer Verantwortung vorher doppelt bewusst sein. Das sind Sie dem Tier und sich schuldig.
Um Ihnen und uns Sicherheit zu geben, werden unsere Partner Sie auch aufsuchen und beraten und sind Ihnen auch danach verfügbar.

Wenn Sie unsicher sind, haben Sie auch immer die Möglichkeit ein Tierheim in Ihrer Nähe aufzusuchen. Uns ist ausschließlich daran gelegen, dass für ein bedrängtes Tier sein Leben wieder erlebenswert wird, egal von wo. Und man sollte keines "kaufen" solange es Hilfebedürftige gibt - und die gibt es mehr als genug.

Wir haben deshalb die Bitte, dass Sie sich die Zeit nehmen und diese Entscheidung gut durchdenken [22 KB] und vorbereiten und uns über das neue Zuhause auch eine Information zukommen lassen.


Sie dürfen von uns erwarten, dass

wir Ihnen alle Informationen zu dem Tier Ihrer Wahl geben, die uns vor der Übergabe an Sie bekannt sind oder die wir feststellen:
der gesundheitliche Zustand, Erkrankungen und Behinderungen nach tierärztlicher Inspektion,
die Wesensart, Verträglichkeiten, Verhaltensstörungen,
die Herkunft, Haltungs-, Rettungs- oder Fundbedingungen,
Und wir sind Ihnen gern jederzeit, auch später, Ansprechpartner und freuen uns über eine Nachricht über unseren Schützling.



 

Wir erwarten von Ihnen, dass

Sie sich dessen vollkommen bewusst sind, einem Lebewesen ein Heim zu geben, dessen bisheriges Leben nicht den Ansprüchen einer verantwortungsbewussten Obhut genügte und daraus eine besondere Verpflichtung zu lebenslanger, bestmöglicher Fürsorge für Sie erwächst,
Sie uns freimütig über alle Belange Auskunft geben, die das Wohlergehen des Tieres betreffen, sowohl im Zuge der Anbahnung als auch nach erfolgter Adoption.



Teilen Sie uns dann bitte mit

Für welches Tier interessieren Sie sich?
Wie ist Ihr Name?
Eine Angabe, ob Sie jünger oder schon älter sind.
Wie sind Sie erreichbar - Telefon, EMail, Anschrift?
Wie wohnen Sie, in einer Mietwohnung oder in einem Haus, ggf mit Garten?
Wie groß ist Ihre Familie, die dort zusammen wohnt und haben Sie auch Kinder im Hause. Sind diese noch klein?
Sind alle mit Ihrer Entscheidung einverstanden, ggf. auch Ihr Vermieter?
Sind Sie berufstätig oder ist immer jemand zuhause?
Haben Sie noch andere Haustiere und was sind das für welche?
Haben Sie schon Erfahrung mit Hunden oder Katzen oder ist das Ihr erstes Haustier?
Könnte vielleicht die Tierhaltung einen Einfluss auf Ihre Gesundheit haben?
Wenn Sie in Urlaub fahren, was machen Sie dann mit dem Tier?
Tierhaltung ist nicht kostenlos, haben Sie das berücksichtigt?
Und welche Erwartungen haben Sie an Ihr neues Familienmitglied - wie soll es sich verhalten, was darf es und was darf es nicht?
Und bedenken Sie, der Besuch einer Hundeschule kann Ihnen auch helfen Ihr Tier zu verstehen und es gut anzuleiten.



 

Die Überlassung eines Haustieres würden wir in unserem Übergabevertrag [79 KB] mit Ihnen vereinbaren nach dem Sie uns eine Selbstauskunft zukommen ließen oder dies in Ihrem Hause besprochen wurde.

Wenn sie möchten, können Sie auch das Tier Ihrer Wahl selbst abholen. Der uns nächstgelegenen Flughafen ist Valencia VLC in der Ortschaft Manises. Von dort sind es mit dem Auto 80 km nach Castellón. Wir sind Ihnen selbstverständlich umfassend behilflich und treffen uns auch gern mit Ihnen direkt am Flughafen.


Lass den Hund nie allein!

(Sein Kind lässt man auch nicht 8 Stunden allein! Ein Kind ist aber was anderes, meinen Sie vielleicht? Dann lassen Sie auch besser die Hand von einem Haustier und setzen sich lieber ein Stofftier aufs Sofa)

Katzen und Hunde haben auch Gefühle: In Schweden tritt eine neue Regelung in Kraft, laut der kein Tier mehr als acht Stunden alleine sein sollte. Cheryl Jones Fur von der schwedischen Agrarbehörde erklärt warum.

Von Ines Schipperges, http://www.sueddeutsche.de/leben/artikel/237/166758/

Das schwedische Agrarministerium fordert: Lass den Hund nie allein!

Der Tierschutz in Schweden kümmert sich um das leibliche und seelische Wohlbefinden von Hund und Katze - eine neue Regelung fordert, dass kein Haustier länger als acht Stunden alleine sein soll. Notfalls sollen berufstätige Menschen in der Mittagspause nach Hause gehen, um das Tier zu streicheln. Wer das nicht kann, soll sein Haustier gefälligst in eine Hundepension bringen. Als Haustierexpertin beim schwedischen Agrarministerium weiß Cheryl Jones Fur, dass die Tiere soziale Kontakte benötigen.
sueddeutsche.de:
Hunde- und Katzenbesitzer in Schweden sollen in der Mittagspause nach Hause gehen und das Tier streicheln. Warum haben Sie diese Regel eingeführt?
Jones Fur:
Es ist kein Gesetz und eigentlich auch keine Regel, sondern eher eine allgemeine Auflage. Besonders gilt sie für Haustierbesitzer, deren Tiere viel Zeit drinnen verbringen: Sie sollen dafür sorgen, dass der Hund oder die Katze regelmäßig Auslauf erhält, gefüttert wird und auch regelmäßig das Badezimmer benutzen darf. Auch Tiere brauchen Streicheleinheiten!
sueddeutsche.de:
Vernachlässigen die Schweden denn ihre Haustiere? Oder ist das nur die Ausrede für eine längere Mittagspause?
Jones Fur:
Nein! Unsere Forderung ist vor allem als Vorkehrung gedacht. Wir sehen, dass viele Leute, die in einer Wohnung leben, nicht realisieren, wie viel Zeit man braucht, sich angemessen um ein Tier zu kümmern. Solchen Leuten soll aufgrund der neuen Regeln von Vorneherein bewusst gemacht werden, wie lange ein Tier alleine gelassen werden kann, damit sie sich Gedanken darüber machen, ob sie selbst den Bedürfnissen des Tieres gerecht werden können.
sueddeutsche.de:
Die Schweden stehen in dem Ruf, sich im Vergleich zu anderen Ländern nicht nur um ihre Kinder, sondern auch um ihre Tiere vorbildlich zu kümmern. Zufall, dass nun gerade bei Ihnen solch eine Regel in Kraft tritt?
Jones Fur:
In Schweden gibt es eine Menge Bestimmungen, die das Wohlergehen von Nutztieren, von Pferden, Kühen, Schweinen, aber auch von kleinen Tieren wie Fischen oder von Versuchstieren regeln sollen. Nur für Hunde und Katzen gab es bisher noch keine Vorschriften dieser Art, weil die Regeln für diese Tiere schon älter und auch etwas überholt sind.
sueddeutsche.de:
Sind Sie selbst denn heute in Ihrer Mittagspause nach Hause gegangen, um Ihr Haustier zu streicheln?
Jones Fur:
Vor zwei Tagen bin ich nach Hause gegangen, um mich um meinen Hund zu kümmern, ja. Heute allerdings nicht.
sueddeutsche.de:
Weshalb heute nicht?
Jones Fur:
An manchen Tagen ist er in einer Hundestagesbetreuung - so wie heute.