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 DAS WAR... 1
Auf dem Balkon
Feuerwehr rettet
Auf der Schattenseite
Petroleum-Bad
Hinter Gittern
Pferdepflege
Fenstersturz
Kein Ende dort...
Halb verhungert
In letzter Minute
Popeye
Pepo aus Teresa
Bongey's Odyssee
Vor der Polizei
In der Gosse
Angekettet
Haus in Vila-Real
Burriana
In böser Absicht
 DAS WAR ...
Das war... 1
Das war... 2

HINTER GITTERN

Vom Regen in die Traufe, oder...

Wie man auf den Fotos sieht, sind die Haltungsbedingungen völlig unakzeptabel. Eine Hündin konnten wir im Einvernehmen mit den Halter befreien. Den schon älteren Schäferhundrüden Julio und die Jagdhündin Estrella wollte er aber nicht hergeben.
Den Zustand hatten wir bereits schon zweimal zur Anzeige gebracht, jedoch hat die Stadtverwaltung keine Reaktion gezeigt. Dann taten wir dies ein drittes Mal und außerdem schalteten wir die Presse ein, um diese Ignoranz öffentlich machen.
Die Tageszeitung LEVANTE berichtete am 18.11.2005 über den Fall.


 
 

Cristal und Julio in ihrem Zuhause




 

Außerdem haben wir ein Gerichtsverfahren gegen den Halter angestrengt, welches auch angenommen wurde. Das Verfahren war am 06. Februar 2006, auch mit der Forderung nach Aktivität der Stadtverwaltung.
Es endete mit einer Verurteilung des Beschuldigten. Allerdings fiel die Strafe gering aus und es wurde nicht auf Mißhandlung erkannt. So gehen wir in die Revision.

Da aber die Anzeigen nun schon Wirkung bei der Stadtverwaltung hatten, konnten wir noch vor dem Verfahren einen Termin vor Ort mit dem Halter vereinbaren, um die Herausgabe der Hunde zu bewirken. Nun stellte sich aber heraus, dass der Schäferhund inzwischen auf Verlangen des Halters hin getötet worden war. Alle Papiere des Tierarztes und der Entsorgung hatte er sofort parat.

Da dieser Halter sich aber weiterhin weigerte, die nun noch verbliebene Hünden herauszugeben und Gefahr bestand, dass er sie noch vor dem Prozess verschwinden lassen würde, musste Gewalt angewendet werden und die Polizei öffnete das Schloss des Stalles. Die Hündin wurde nun in die Perrera gebracht wo sie bis zum Prozessaugang und bis zur Enteignung verbleiben musste.
Nach Abschluss der Vorgänge und Freigabe wird die Hündin sofort durch uns adoptiert.


 



 

Da es ja nur bedingten Sinn macht, die "Straßenreinigung" stets nur auf andere Weise fortzusetzen, nämlich durch unsere Vermittlungen, bringen wir die miserablen Umstände jetzt immer auch zur Anzeige.
Allerdings, wie auch in diesem Fall, laufen wir Gefahr, dass die Behörde die Tiere zwar aus dem unmittelbaren Gefahrenumfeld entfernt, sie aber immer in die Perrera verbringt. Da haben sie dann nach spanischem Recht noch eine Lebenserwartung von 10 Tagen. Dann ist dann Eile geboten.