Ein junger Mann rief nachts das Bereitschaftstelefon der Tierärzte an, dass drei Hunde in ein Wasserbecken bei La Llosa gefallen seien, die sich nicht befreien könnten. ASPAC wurde davon morgens informiert, so dass wir dort nachfragen konnten. Es wurde gesagt, dass ein Hund bereits ertrunken sei. Die gerufene Guardia Civil war wieder davon gefahren weil sie angeblich keine geeigneten Rettungsmittel hätten. Unfassbar, dass sie nicht gleich die Feuerwehr um Hilfe gebeten hatten - denen war das egal.
Wir riefen schnell die Feuerwehr und trafen uns vor Ort. Nun konnte ein kleiner Welpe gerettet werden, der sich an der Folienauskleidung des Beckens noch abstützen konnte. Auch seine Mutter konnte herausgezogen werden, die aber bereits ertrunken war. Der zweite Welpe war nicht mehr sichtbar und wohl ertrunken untergegangen.
Wie das passieren konnte? Das Becken war eingezäunt. Zwar war dort auch ein Loch im Zaun. Adererseits war das Gefälle so stark, dass man annehmen könnte, dass Hunde den Abstieg nicht riskieren. Unklar. Der kleine gerettete Rüde war etwa 6 Monate alt. Ganz friedlich aber auch sehr erschöpft. Im Auto ist er gleich eingeschlafen. Nach der Ankunft in seiner Pflegestelle hat er dann aber mit großem Hunger gefressen und dann wieder eingeschlafen.