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Bei Geld hört die Freundschaft auf, sagt ein Sprichwort, andererseits ist nicht alles in Kleingedrucktes zu fassen weil ja immer Gefühl mitspielt. Nicht nur für die Hilfebedürftigen sondern auch zwischen den "Vertragspartnern". Und dabei spielt das gegenseitige Verständnis, Empfinden und Verstehen natürlich eine ausschlaggebende Rolle. Und um alle erwarteten und unerwarteten Gegebenheiten abzusichern, wird es dann in der Regel viel zu geschäftlich und das entspricht auch nicht den Wünschen.

Also berührt man sofort das Thema Tierschutz und Geld aber auch das einer fühlenden Weiterbetreuung und des Wohlergehens der Tiere. Und da ist auch immer richtig, an die gemeinsamen Erwartungen und Ziele zum Tierschutz zu appellieren.

Aber wie hier ist es auch im "richtigen Leben". Meinungsverschiedenheiten über den richtigen Weg, die richtige Ansicht, den richtigen Leistungsausgleich. So haben wir auch Erfahrungen aller Schattierungen gemacht. Von großer Solidarität bis Unzuverlässigkeit.

Eine Voraussetzung ist sicher, dass die entstehenden Abgabekosten vorher eindeutig abgestimmt sind und der Empfänger das genau weiß. Dazu gehört auch der richtig informierte Zustand des Tieres nach bestem Wissen und Gewissen.

Und so müssten diese Kosten nach Erhalt dann auch sofort an den ausländischen Tierschutzverein bezahlt werden, die dieser unbedingt zum Weiterleben braucht.
Wenn ggf. bei Weitervermittlung, nach Abzug der eigenen Aufwendungen noch etwas übrigbleibt, freut sich der Absender über etwas Zusätzliches auch später. Sollten die weiteren Aufwendungen aber sogar ein negatives Ergebnis ergeben, z.B. wegen unerwarteter Erkrankungen o.dgl., können natürlich auch Überforderungen entstehen, die in der Regel ja nur im Einzelfall miteinander abgestimmt werden können.

Mit der Begleichung der bereits dem ausländischen Tierschutzverein entstandenen Kosten aber so lange zu warten, bis das Tier endgültig vermittelt ist, würde jedoch diesen jeder Bewegungsmöglichkeit berauben und das ist deshalb nicht gut zu heißen, ja abzulehnen.

Den ausländischen Tierschutzverein über den Verbleib der Tieres zu informieren und auch einen Kontakt zum neuen Besitzer zu ermöglichen, ist eine selbstverständliche Erwartung und Verpflichtung aus einer vertrauenvollen Zusammenarbeit.
Wenn dies nicht erfolgt, kann man eine Zusammenarbeit vergessen. Wenn es nicht nur Nachlässigkeit ist, schließt sich da der Kreis, wo beim Geld die Freundschaft aufhört - geheime Verschußsache ....

Wir sind keine Heimtier-Händler und wollen das auch nicht unterstützen.