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TODESURTEILE

Ausgestoßen und mit dem Leben bezahlt

Wie soll man verstehen lernen, dass jemand sein Haustier, dass er gekauft oder aufgenommen hat, sich dann seiner Verantworung entledigt, es aussetzt oder in einem Aufnahmezentrum abgibt und damit für dieses mindestens zu 70 % ein Todesurteil für einen Tatbestand der Unschuld fällt. Das bloße Abgeben ist sogar legal und rechtlich nicht zu ahnden. Ein schreiendes Unrecht, was diesen Mitgeschöpfen widerfährt. Ein Beispiel für die Fortführung der inhumanen Beurteilungsmaßstäbe "unwerten Lebens" mit den negativen Auswirkungen im Ziel um gesellschaftliche Vervollkommnung.


 

Statistik des Todes

Nachstehend lesen Sie eine Zusammenfassung aus einer Ausarbeitung, die wir gemacht haben und an alle offiziellen Stellen verteilten, um auf den Missstand aufmerksam zu machen, dass es sich bei der Verbringung eines Fund- oder Abgabetieres in eine städtische Aufnahmestation nicht um einen Tierschutzdienst handelt sondern lediglich um einen inhumanen Akt der Stadtreinigung vor dem Hintergrund mangelnder Aufklärung, Kontrolle und Ahndung von Verhaltensmängeln in der Gesellschaft.

Diesen Umstand spricht auch die Tageszeitung LEVANTE in ihrem Artikel von 20 Oktober 2005 [99 KB] , "Derecho a vivir. No a la pena de muerte de miles de animales de compañía!" (Recht zum Leben. Keine Todesstrafe für Tausende von Haustieren), mit aller Deutlichkeit an.


 

Im Jahre 2003 hatte die Provinz Castellón 135 Gemeinden von denen 21 einen Dienst für das Einfangen und die Abwicklung vagabundierender Haustiere haben. Diese 21 Gemeinden repräsentieren eine Zahl von 411.971 Einwohnern. Das sind 79,5 % der Gesamteinwohnerzahl der Provinz.
Die Gemeinden, die offiziell Daten zur Verfügung stellten, hatten mit 238.391 Einwohnern einen Anteil von 57,9 % an den mit Service ausgestatteten Gemeinden und 46 % an der Gesamtbevölkerung der Provinz Castellón.

Das Aufkommen der eingefangenen, vagabundierenden Fundtiere, im Wesentlichen Hunde, betrug 2.046 Tiere in 2003. Jedoch ist ein Verbleib von 97 Tieren ist unklar geblieben. Es konnten 296 in Adoption gegeben werden, 248 wurden ihrem Besitzer zurück gegeben und 1.405 wurden getötet.

Unter der Annahme, dass dieses Verhältnis auch für die Gesamteinwohnerzahl der ganzen Provinz repräsentativ ist, vagabundierten im Jahre 2003 insgesamt dort kalkuliert 4.484 Haustiere von denen 3.054 dies mit ihrem Leben bezahlten.


 
 



 

Den Dienst des Einfangens und der Abwicklung vagabundierender Haustiere teilen sich drei Unternehmen, die vertraglich von den Stadt- und Ortsverwaltungen in Anspruch genommen und dafür bezahlt werden. Die Unternehmen stehen gegenseitig im Wettbewerb und bewerben die Gemeinden. Natürlich erfolgt die Arbeitsweise nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und weniger nach ethischen. Insofern wird auch versucht die Kennzahlen unternehmensbezogen zu verschleiern.

Die gesicherten Daten eines der kleineren Unternehmen in der Nähe ergaben einen Zugang von 1.249 Tieren in 2003. Das sind monatlich 104 Tiere. Von diesen wurden 743 getötet, also monatlich 62.


Jährlicher Durchschnitt 2001-2008

Es hat sich nicht viel geändert in den Jahren Hier in unserem Einzugsgebiet, aus dem die Daten stammen, spricht man dann viel von denen, die man in Adoption gegeben habe. Von der großen Mehrheit (hier in rot), die im Kontainer der Perrera landen, redet man nicht gern, das verschweigt man, das beschädigt das Image, das man sich gern gibt. Die Behörde gibt öffentliche Mittel für das Töten der Haustiere aus und orientiert sich unzureichend auf Maßnahmen zur Vermeidung. Töten ist billiger und unkomplizierter.




 

Aus Gründen des Geschäftsinteresses ist ein anhaltend hohes Aufkommen an Fundtieren stets im Sinne der Existenz dieser Dienstleister. Eine positive Entwicklung, hin zu einem verantwortlichen Tierschutz, würde dies bedrohen.

So wird offenbar bei vielen Gemeinden übersehen, dass die Verantwortungsübertragung für das Beseitigen vagabundierender Haustiere zwar die Straßen sauber hält und als Alibi für eine ordnungsgemäße Verwaltung dient aber mit viel Geld ein System gestützt wird, welches für eine nachhaltige Beeinflussung der Missstände untauglich ist.

Helfen Sie mit, dass vielen unschuldigen Todeskandidaten ihr Schicksal erspart bleibt!


Und warum es so schwer ist, etwas zu ändern

PP y PSPV han consensuado una enmienda que afecta a la modificación de le ley sobre la Protección de los Animales de Compañía recogiendo las demandas de la Federación para la Protección y Defensa del Animal (FEDENVA), que se oponía a que empresas privadas puedan gestionar la recogida de animales abandonados. La alegación da prioridad a las asociaciones de protección y defensa de los animales en la gestión de estos servicios municipales, prohíbe las mutilaciones por estética y amplía a dos el número de representantes de estas asociaciones en el Consejo asesor y consultivo en materia de protección de animales.




 

Etwa 2.500 Personen, hatten nach Angaben der örtlichen Polizei, am 12.12.2009 in Valencia demonstriert, um zu fordern, dass die Gewinnanbsichten gegenüber dem Schutz der Tiere nicht belohnt werden, und damit der Consell die privaten Unternehmen (Perreras) nicht legalisiert, um auch den Schutzdienst der Aufnahme der ausgesetzten/vagabundierenden Tiere zu übernehmen. Nach der Wortführerin des Bundes für den Schutz und Verteidigung des Tieres in der Comunidad Valenciana, Esther Esquembre, hatten die privaten Unternehmen bisher keine Genehmigung für den Schutz und Verteidigung der Tiere in der Comunidad einzutreten, so wie es die Tierschutzvereine tun.
In diesem Sinne, hat Esquembre erklärt, dass im Parlament am nächsten 15. Dezember, auf Vorschlag der Conselleria für Landwirtschaft, eine Änderung des Gesetzes 4/94 genehmigt werden wird, in dem man die privaten Unternehmen "legalisieren" wird.
Deshalb hat der Bund zu diesem Protest aufgerufen, um die Verwaltung zu veranlassen damit diese Änderung nicht durchführt wird, mindestens nicht komplett und "zum Vorrang der Tierschutzvereine, wenn es darum geht, diese Schutz-Dienste zuzuteilen".
Außerdem und anlässlich der Feier des Internationalen Tages der Rechte der Tiere, haben die Teilnehmer in der Erklärung auch gefordert, dass "das Problem der Übervölkerung/Vermehrung von Haustieren gehemmt wird, die in Aussetzungen endet".
Der Weggang hat mit dem Lesen des Manifestes gegenüber dem Sitz der Conselleria der Landwirtschaft geendet, in dem man von der Verwaltung forderte, dass "sie wirklich und ernsthaft daran arbeitet, die Anzahl von ausgesetzten Tieren zu senken".


 

Aber nun doch ein Erfolg im Plenum von Les Corts Valencianes am 15.12.2009: Volkspartei PP und PSPV haben eine Verbesserung abgesprochen, die die Gesetzesänderung über den Schutz der Haustiere betrifft, eingehend auf die Forderungen des Bundes für den Schutz und Verteidigung des Tieres (FEDENVA), der sich widersetzte, das private Unternehmen das Sammeln der ausgesetzten/vagabundierenden Tiere durchführen können. Die Auseinandersetzung gibt den Tierschutzverbänden Vorrang in der Betreibung dieser städtischen Dienste, verbietet die Verstümmelungen durch Ästhetik und es erweitert die Anzahl der Vertreter dieser Tierschutzvereinigungen um zwei Berater im Beratungsausschuss hinsichtlich des Schutzes der Tiere.




 

Der Aufruf von FEDENVA: Bund für den Schutz und Verteidigung des Tieres in der Comunidad Valenciana:
Das Landwirtschafts-Ministeramt will das Gesetz 4/94 verändern und darin die mit Gewinnabsicht handelnden Unternehmen im Sammeln von ausgesetzten Tieren einschließen.
Wir müssen uns in besagter Änderung aus den folgenden Gründen widersetzen:
1. In Händen von Dritten zu lassen, die nur daran denken, Geld mittels des Sammeln der ausgesetzten Tiere auf Kosten der Tiere zu gewinnen, ist es sehr gefährlich angesichts des Geschäfts, das sich dahinter versteckt, und angesichts der Nachlässigkeit der Rathäuser, die dazu führt, dass Tiere in 10-15 Tagen vernichtet werden.
2. Die Suche nach Adoptanten für diese ausgesetzten Tiere wird auch zu knapp sein, viele sind zum Tode verurteilt, da die Rathäuser es in Händen dieser "Unternehmer" lassen.
3. Viele Rathäuser lassen die tierärztliche Verantwortung der Notversorgung (angerfahren, gefoltert...) in Händen der "Unternehmen", in denen ein Tier dann weiter leidet und nicht betreut wird.
4. In vielen Fällen bringen die, für das Problem empfindungslosen Rathäuser, das Sammeln der vagabundierenden Tiere mit diesen Unternehmen nur geschäftlich handelnd in Ordnung, die dort beherbergten Tiere vergessend und die sehr schlechten Bedingungen, unter denen sie bis zu ihrem Tod sind.
5. Bisher hatten, die Tierschutzvereinigungen einen Vorzug für die Aufnahme der ausgesetzten Tiere. Mit dieser Gesetzänderung werden Tierschutzvereine auf das gleiche Niveau wie diese Unternehmen gestellt. Also ist es unmöglich, dass wir an einem Wettbewerb teilnehmen können, da die Ausrottungsunternehmen immer gegenüber den Tierschutzvereinen den Dienst durch günstigere Konditionen anbieten werden.
6. Es wird auf erlaubte und gesetzliche Weise ein Geschäft mit dem Hunde- und Katzentod geben. Die ethischen Fragen bleiben einfach auf der Strecke.