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"GNADENLOS" ENGAGIERT |
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Nur eine Gemeinsamkeit im Denken und Fühlen ist Garant für die kleinen Erfolgsschritte auf dem langen, steinigen Weg, um zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen unserer Mitgeschöpfe beizutragen, der ohne kompetente und engagierte Partner allein auch nicht zu gehen ist. Wir sind dankbar, diese an unserer Seite zu wissen.
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"So wie das läuft, ist das eine Kulturschande"
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Ilse Tóth, langjährige Vorsitzende des Tierschutzvereins, meldet sich mit einem interessanten Vortrag zurück Gießener Anzeiger, KREIS GIESSEN (fm). 17.10.2007
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Ilse Tóth - der Name war über Jahrzehnte Programm. Wann immer hierzulande der Tierschutz gefragt war, hatte Ilse Tóth die passende Antwort. Auch im "Ruhestand" liegt der langjährigen Vorsitzenden des Gießener Tierschutzvereins und Gründerin der Tieroase in Heuchelheim das Wohl aller Tiere am Herzen. Zusammen mit Tierärztin Hanna-Maria Rethorn und Tierschützerin Anja Schneider will Tóth im Rahmen der Veranstaltungen zum 400. Geburtstag der Universität Gießen am Freitag ab 15 Uhr in Gießen am Goldfischteich im Park Ostanlage zeigen, dass Tierschutz nicht nur eine Notwendigkeit sondern auch eine "Herzenssache" ist.
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Locker soll es zugehen in den zwei Stunden, auf die sich die weit über Gießen hinaus bekannte Tierschützerin freut. "Am wichtigsten ist mir, dass eine Diskussion entsteht." Ausdrücklich willkommen sind Gäste, die ihre Vierbeiner mitbringen. Angefangen habe alles mit einem Igel, der sich 1975 in die Waschmaschine der Tóths verirrt hatte, sagt die Heuchelheimerin. Von Margot Porto, der damaligen Leiterin des Behelfstierheims am Unteren Hardthof, über Hildegard Reusch, die 1. Vorsitzende des Gießener Tierschutzvereins (TSV), spannt sie einen weiten Bogen bis zur Jetztzeit. Von Ex-OB Manfred Mutz als ein "Duo Infernal im positiven Sinn" bezeichnet, haben sich Ilse Tóth und Maria Rethorn stets "gnadenlos" engagiert, "wenn es um die Tiere ging". Unter anderem legen unzählige Leserbriefe davon ein beredtes Zeugnis ab. Von Kindergartenkindern bis zum Altenheim "sollten Menschen mit den Tieren zusammengebracht werden". Ilse Tóth weiß, dass dies nur dank der Hilfe zahlloser ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer und besonders engagierter Politiker wie zum Beispiel Rüdiger Veit möglich war. "Wir zogen alle an einem Strang. Aber Tierschutz ist nicht die Aufgabe einiger weniger, das ist ein Staatsziel."
Im Rückblick auf die letzten 25 Jahre hält es Tóth für eine "Kulturschande", dass sich vor allem die Bürgerinnen und Bürger praktisch für den Tier- und Naturschutz einsetzen müssten. Die Politiker sollten dagegen nicht nur zu weltweiten Konferenzen zusammenkommen, sondern sich persönliche Eindrücke beklagenswerter Realitäten verschaffen. Dazu gehören Verladehäfen, Schlachthöfe oder das Schächten eines Rindes.
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