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DARUM IST TIERSCHUTZ WICHTIG |
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Wenn Sie aber nicht unbeabsichtigt mit belastenden Eindrücken konfrontiert werden möchten, dann meiden Sie bitte die weiteren Unterseiten.
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Ohren abgeschnitten und geschlagen
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Der Seestern
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Eines Tages, als ich am Strand spazieren ging, bemerkte ich einen Mann, der sich immer wieder bückte, hob etwas vom Sand auf und warf es ins Meer. Er machte es wieder und wieder. Dann gleich, als ich mich näherte, erkannte ich, dass der Mann Seesterne aufhob, die die Wellen auf den Strand gespült hatten. Und einen nach dem anderen warf er wieder in das Meer. Neugierig befragte ich ihn, was er dort mache und er antwortete:" Ich werfe diese Seesterne wieder zurück in das Meer. Wie du siehst, es ist Ebbe und diese Seesterne blieben am Ufer liegen. Wenn ich sie nicht wieder ins Meer zurück werfe, werden sie an Sauerstoffmangel sterben." Das verstehe ich, sagte ich, aber es werden Tausende von Seesternen am Strand sein. Du kannst nicht alle wieder hinein werfen, es sind zu viele. Und vielleicht übersiehst du, dass dieses wahrscheinlich an hunderten von Stränden der langen Küste so ist. Machst du da nicht etwas, was keinen Sinn hat? Der Einheimische lächelte, bückte sich nach einem Seestern und während er ihn zurück ins Meer warf, antwortete er mir: "Doch, für diesen habe ich es getan!"
(aus dem Spanischen)
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Protest gegen das Lanzieren der Stiere
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Die Lust am Schmerz des Anderen...
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En el estado español hay multitud de fiestas patronales en las que miles de animales sufren cada año abusos inimaginables en el nombre de la tradición: Toro del acerico (Coria), ensogados y embolados (Beas de Segura-Jaén, Terres de l'Ebre-Tarragona, Comunidad Valenciana, Medinaceli-Soria, Benavente-Zamora, Peñafiel-Valladolid), los toros al agua (Terres de l'Ebre y Comunidad Valenciana)....
Las características y peculiaridades del toro de la vega o alanceado, - llamado "torneo" por algunos -, y declarado de interés turístico regional por la Junta de Castilla y León en 1.999, hace que se erija como uno de los mayores símbolos del maltrato animal en España.
Entrar en la página del Patronato del Toro de la Vega es hacer un viaje por el túnel del tiempo http://www.patronatodeltorodelavega.com
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Stierkampf
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Kampagne, die der ganzen Welt zeigen soll unter welch schrecklichen Bedingungen die spanischen Tiere leiden
Wichtige Abstimmung gegen den Stierkampf Die englische League Against Cruel Sports hat eine weltweite Abstimmung gegen den Stierkampf ins Internet gesetzt. Das Ziel ist, 1 Million Stimmen zu erreichen. Dieses müsste mit Ihrer Hilfe möglich sein. Beteiligen Sie sich bitte an der Abstimmung und an der weiten Verbreitung des Links:
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Hubertusmessen
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Liebe Freunde, im Vorfeld der Hubertusmessen im Herbst haben wir versucht, ein Gespräch mit dem Bischof von Speyer zu führen. Seine Antwort ist eine weitere Dokumentation des Versagens und Ignoranz der Amtskirche gegenüber dem Tierelend. Dieses Verhalten haben wir mit einem offenen Brief [142 KB]
beantwortet, der heute großflächig verteilt wird. Den gesamten Vorgang findet Ihr im Anhang. Bitte verteilt die Schreiben auch großzügig weiter, um die Menschen wachzurütteln. Danke und Grüsse von pro-iure-animalis G.Bleibohm 09.07.2008
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Machtwille ist maßlos
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Dr. Eugen Drewermann, Theologe, Philosoph, Psychotherapeut Er ist habilitierter katholischer Theologe, studierte auch Philosophie und Psychoanalyse, und arbeitete als Priester und Privatdozent. Auf Grund seiner Kirchenkritik durfte Drewermann von 1991 an nicht mehr lehren, 1992 untersagte ihm Papst Johannes Paul II auch das Predigen und die priesterliche Tätigkeit. Seither ist er als Seelsorger und freier Schriftsteller tätig, publizierte zahlreiche Bücher. Eugen Drewermann wurde 1940 in Bergkamen geboren und wohnt heute in der Innenstadt von Paderborn.
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Auszug aus einem Interview mit Dr. Eugen Drewermann, das Gespräch führte Manfred Loosen. Aus http://www.bioverlag.de
Welche Bedeutung hat für Sie: Macht euch die Erde untertan?
Manche Theologen werden betonen, dass „Macht euch die Erde untertan“ nicht bedeutet, man bekomme nun ein Recht auf schrankenlose Ausbeutung der Natur. Dennoch geht es um einen Herrschaftswillen, den der Mensch als Ebenbild Gottes über die Schöpfung legen soll. Diese Interpretation ist bis heute vielleicht das einzige Gebot Gottes, das wir wirklich gehalten haben. Der Machtwille des Menschen über die Kreatur ist maßlos, das Recht desgleichen, das wir uns zueignen, mit den Tieren alles zu machen, was uns vermeintlich nützt. Eine Ethik, die den Begriff der Verantwortung nur in Richtung auf den Menschen definiert, ist skrupellos. Die Natur hat mehr als 60 Millionen Jahre gebraucht, um den Amazonas-Urwald aufzubauen. Wer irgend an Gott glaubt, kann nicht denken, dass der Schöpfer seine Freude daran hat, dass wir genau 60 Jahre benötigen, um dieses Kunstwerk, ein gigantisches Biotop, mit Kettensägen und Brandrodung ein für alle Mal zu zerstören. Was wir machen, ist eine Querschnittlähmung durch den Motor der gesamten Evolution.
Welche Rolle hat denn der Mensch in der Natur?
Diese Rolle hat uns kein Theologe, sondern ein Biologe verdeutlicht: Charles Darwin im Jahre 1856 in dem Buch über die Entstehung der Arten. Wir sind Teil der Natur, nicht Herrscher darüber. In Indien hätte diese Erkenntnis keinen religiösen Schock ausgelöst. Im Christentum hingegen war die Herkunft des Menschen aus dem Gang des Lebens so viel wie der Einbruch des Atheismus. Eine Auflösung der Würde, die der Mensch sich vollkommen narzisstisch bis dahin zugesprochen hatte. Die Folge ist: Wir haben Charles Darwins Erkenntnis nicht genützt, um weiser zu werden oder um unsere Ethik zu korrigieren, sondern wir haben alles benützt, was wir naturwissenschaftlich über die Natur gelernt haben, zum Herrschaftswissen für eine verbesserte Ausbeutung.
Seit wann sind Sie Vegetarier? Das ist nicht auf einen Schlag geworden, aber ich hatte zunehmend Skrupel, schon in den 50ern. Ich war damals 13, 15, 18 Jahre. Wen immer ich fragte von den Theologen, das heißt den Vikar und den Pastor, alle belehrten mich, es sei halt Gottes Wille: Ein Lebewesen lebt vom anderen, so ist das eingerichtet, und uns Menschen hat er das zur Verfügung gestellt. Diesen Irrsinn hat man 1992 noch in den Weltkatechismus für eine Milliarde Katholiken gedruckt: So soll man glauben! Es gibt da keine Skrupel, es ist der Wille Gottes und man muss ihm für die großzügige Gnade danken, dass man gerade eines der Tiere hat töten dürfen, weil sie doch so schmackhaft sind! Mitleid ist da offensichtlich fehl am Platze.
Unter welchen Voraussetzungen können wir denn Tiere nutzen?
Ich glaube, es ist vertretbar, von Tieren das zu nehmen, was sie geben, auch wenn das allzumeist im Zusammenhang ihrer eigenen Reproduktionsfähigkeit oder Brutpflege steht. Also Eier, Milch und die Produkte, die man daraus gewinnt. Das trägt nicht zur Qual der Tiere bei, jedenfalls muss es das nicht. Die erste Bedingung allerdings, die ich daran knüpfe, ist eine artgerechte Tierhaltung. Mich ärgert es nicht nur, ich finde es skandalös, dass wir ein Tierschutzgesetz haben, das im Umgang mit Wirbeltieren wenigstens, artgerechte Tierhaltung befiehlt, und wir dann folgenlos mit anschauen zu sollen, wie man Tiere, Hühner beispielsweise, zu Hunderttausenden in Käfigen hält. Nur damit sie als Schlachtvieh und als Eier legende Maschinen in Frage kommen. Es ist unerhört!
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Wenn Menschen Tiere qualvoll sterben lassen
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Hamburgs Polizei ermittelte im vergangenen Jahr in 145 Fällen gegen Tierquäler. Manche Täter sind mit der Haltung überfordert, andere handeln aus Sadismus. Auf jeden Fall ist es eine Straftat, die mit bis zu drei Jahre Haft geahndet werden kann. Doch dazu kommt es selten.
Die Akten, die sich im Büro der Kriminalhauptkommissarin Susanne Tillmann stapeln, enthalten grausame Fotos. Die Bilder zeigen Tiere, die gequält wurden. Manche wurden erschlagen, wie der Hund, der Ende August aus dem Veringkanal gezogen wurde, andere wurden aus dem Fenster geworfen oder angesteckt. Susanne Tillmann fahndet nach den Tätern. Ihnen drohen bis zu drei Jahre Haft. Ein Tier unnötig zu töten oder ihm unnötig Leiden zuzufügen, ist eine Straftat. In Hamburg werden die Fälle bei der Wasserschutzpolizei bearbeitet. 145 Fälle waren es im vergangenen Jahr.
Es ist nicht immer Sadismus, der Menschen zu Tierquälern macht. Das zeigt das Schicksal eines kleinen chinesischen Palasthundes. Sein Frauchen hatte den Shi-Tzu einfach nicht mehr gebürstet. Das Fell wurde immer länger, es verfilzte. Schließlich saß das Tier wie in einem Filzpanzer fest. Nachbarn riefen die Polizei. „Hier ist ein Hund, der sieht aus wie ein Wisch-mopp“, hatten sie gemeldet. Das Tier, von dem das Frauchen sagte, dass es faul sei und stinke, wurde geschoren. Hervor kam ein kleiner Hund mit einer abgestorbenen, schon skelettierten Pfote. Das verfilzte Haar hatte sie abgeschnürt. 1200 Euro Geldstrafe musste die Halterin wegen der Tierquälerei zahlen. „Die Frau war sich keiner Schuld bewusst. Sie weiß vermutlich bis heute noch nicht, was sie falsch gemacht hat“, sagt Tillmann.
Fälle von Tierquälerei durch Unterlassung
In einem anderen Fall starben 18 von 60 Galloway-Rindern auf einer Koppel in Bergedorf. Der Besitzer hatte geglaubt, robuste Tiere zu halten, um die man sich nicht zu kümmern brauchte. „Die Rinder waren an Entkräftung, Unterernährung und Parasiten gestorben“, sagt die Polizistin. Fälle von Tierquälerei durch Unterlassung kommen häufig vor. Da verhungern Wellensittiche in der Wohnung oder Hunde verenden in Autos, die stundenlang in der prallen Sonne standen. In einigen Fällen ist es Überforderung, die einen Menschen zum Tierquäler werden lässt. So wie im Fall einer zweifachen Mutter, die unter wirtschaftlichen Druck stand und ihren Hund loswerden wollte. Sie fesselte ihn kurzerhand mit Klebeband und steckte ihn in ein Kleid. Das Bündel beschwerte sie mit Steinen und versenkte es in einem Teich. Susanne Tillmann konnte die Frau überführen. Ein Schild im Kleid führte auf ihre Spur.
Es gibt beim Quälen nichts, was es nicht gibt
Oft sind auch Kinder die Täter. In einem Fall fischten Jugendliche einen Koi-Karpfen aus einem Teich. Sie schnitten ihm die Flossen ab, stachen dem Tier die Augen aus und warfen den Fisch zurück ins Wasser. In Rahlstedt sammelten Kinder Igel, setzen sie auf die Straße und sahen zu, wie sie überfahren wurden. Aus einem Hochhaus im selben Stadtteil warfen drei Jugendliche einen Pinscher aus dem zehnten Stock. Der Hund starb. Bei der Polizei sagten sie, das sei nicht so schlimm. Sie wollten ihr Taschengeld zusammenlegen und einen neuen Hund kaufen. Sie dachten, der Fall sei damit erledigt. „Es gibt beim Quälen nichts, was es nicht gibt“, sagt Tillmann. Aber auch Erwachsene fallen auf. So wie der Vater eines behinderten Mädchens, der gerade erst aus dem Gefängnis kam. Die neue Katze seiner Tochter wollte der Mann nicht. Er erschlug das Tier vor den Augen des Kindes. Das verstörte Mädchen erzählte davon in der Schule. Die Lehrerin erstattete Anzeige. Der Vater entpuppte sich als ein ruppiger Gewalttäter.
64,8 Prozent der 145 Taten des vergangenen Jahres wurden aufgeklärt
„Solche Menschen haben wenig Gespür für die Leiden anderer, insbesondere für Tiere“, sagt Tillmann. Der Mann behauptete, die Katze hätte ihn angegriffen. Die Ausrede half ihm nichts. „Wir arbeiten sehr gut mit anderen Behörden zusammen“, sagt die Hauptkommissarin. Im Hygieneinstitut werden tote Tiere von Veterinären untersucht. In schwierigen Fällen hilft die Gerichtsmedizin. Im Fall der Katze konnte nachgewiesen werden, dass das Tier den Mann auf keinen Fall angriff, als er zuschlug. Vielmehr, so zeigten die Verletzungen, hatte die Katze versucht sich zu verkriechen. Sechs Monate Haft ohne Bewährung lautete das Urteil gegen den Täter. Es ist ein schwacher Trost zu wissen, dass die meisten Fälle von Tierquälerei in Hamburg ermittelt werden. 64,8 Prozent der 145 Taten des vergangenen Jahres wurden aufgeklärt. Die meisten Taten, so glaubt die Ermittlerin, blieben jedoch unentdeckt.
Von André Zand-Vakili, 15. September 2007, WELT ONLINE - Wenn Menschen Tiere qualvoll sterben lassen - URL:http://www.welt.de/hamburg/article1186632/ Wenn_Menschen_Tiere_qualvoll_sterben_lassen.html
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